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Am 2. April tritt in den USA eine neue, von Donald Trump initiierte Zollpolitik in Kraft. Sie sieht die Einführung von Spiegelzöllen gegen Länder vor, die US-Exporte mit hohen Zöllen belasten. Der Präsident erklärte, der Schritt ziele darauf ab, Handelsungleichgewichte zu beseitigen, doch Ökonomen haben vor den möglichen Folgen für amerikanische Verbraucher und Unternehmen gewarnt.
Laut Trump wird dieser Tag ein „Befreiungstag“ für die US-Wirtschaft sein. Dennoch könnten die Kosten für importabhängige Unternehmen steigen und sich auf die Warenpreise auswirken. Die Einführung neuer Zölle könnte zu Spannungen in einer Reihe von Branchen führen, insbesondere dort, wo ausländische Komponenten verwendet werden. Experten sind der Meinung, dass dies kurzfristig zu Marktschwankungen führen kann.
Die Finanzmärkte reagieren bereits auf die Änderungen. Gold gilt traditionell als Schutzanlage in Zeiten der Unsicherheit, und sein Wert könnte steigen. Bitcoin hingegen zeigt sich unbeständig und versucht, den Abwärtstrend zu überwinden. Einige Analysten sagen einen möglichen Anstieg auf 90.000 Dollar voraus, wenn die Auswirkungen der neuen Zölle weniger stark ausfallen als erwartet.
Marcus Thielen, Gründer von 10x Research, stellt fest, dass Trumps Zollpolitik flexibler wird, was zu einer lokalen Bodenbildung beim Bitcoin beiträgt. Seiner Meinung nach ist es unwahrscheinlich, dass die Kryptowährung unter 73.000 US-Dollar fällt, da sie von großen Investmentfonds und Family Offices gestützt wird. Ein weiterer unterstützender Faktor sind die Kapitalzuflüsse in US-Bitcoin-ETFs.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse behalten die Anleger die politischen und wirtschaftlichen Signale genau im Auge. Je nachdem, wie ausgewogen die US-Handelsmaßnahmen ausfallen, können sich die Märkte entweder stabilisieren oder weiter schwanken.